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AGG-UMSETZUNG

Ansatzpunkte und Handlungsfelder für Arbeitgeber

Die potenziellen Auswirkungen des AGG erfordern eine systematische Vorgehensweise in der Überprüfung vorhandener betrieblicher Prozesse und der Organisationskultur. Zunächst bietet sich eine Auditierung Ihrer Personalpolitik und -instrumente an, um mögliche Schwachstellen entsprechend des AGG zu eliminieren. Überprüfen Sie Ihre Grundsätze, Richtlinien und deren praktische Anwendung in folgenden Bereichen: Stellenbeschreibung, Personalbeschaffung, Vergütung, Arbeitsbedingungen, Aus- und Weiterbildung, Personalentwicklung und Beförderung sowie Personalabbau. Eine Analyse Ihrer Unternehmenskultur ermittelt mögliche Quellen und Formen von Belästigung.

Um im betrieblichen Alltag einen geeigneten Schutz zu gewährleisten, bieten sich je nach Organisation unterschiedliche Instrumente an, zum Beispiel eine Policy oder Betriebsvereinbarung, eine breite Information an Beschäftigte und/oder Führungskräfte, Veranstaltungen, Weiterbildungen, Workshops zur Umsetzung des AGG in speziellen Funktionsbereichen oder kostengünstiges e-Learning.

Schließlich sollten alle Arbeitgeber die benachteiligungsfreie Anwendung ihrer Prozesse durch ein Monitoring überprüfen. Das gleiche gilt für die belästigungsfreie Unternehmenskultur.

Haben Sie Fragen oder Anregungen, schreiben Sie uns: kontakt@ungleich-besser.de



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