Hauptbereiche


Inhalt

AGG-INFORMATIONEN

Hintergründe und Auswirkungen

Mit der Einführung des AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) sind Arbeitgeber verpflichtet, ein diskriminierungsfreies Arbeitsumfeld zu sichern. Wollen Unternehmen und andere Arbeitgeber Imageschäden und kostenintensive Klagen vermeiden, müssen sie sich auf die veränderten rechtlichen Anforderungen einstellen. Die Personalprozesse und der Kundenverkehr sind so zu gestalten, dass keine ungerechtfertigten Benachteiligungen aufgrund von Rasse, Alter, Geschlecht, Behinderung, sexueller Orientierung und Religion eines Menschen bestehen. Gleiches gilt für Belästigungen aufgrund dieser Merkmale.

Aus dem AGG ergeben sich für Arbeitgeber (mittelbar) eine Reihe von Pflichten, wie zum Beispiel die Überprüfung von Personalprozessen oder die regelmäßige Untersuchung der Unternehmenskultur. Das Gesetz beschreibt konkret eine Schutz- und eine Informationspflicht (§12 AGG): Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die erforderlichen Maßnahmen zum Schutz vor Benachteiligungen wegen eines in § 1 genannten Grundes zu treffen. Dieser Schutz umfasst auch vorbeugende Maßnahmen. Der Arbeitgeber soll in geeigneter Art und Weise, insbesondere im Rahmen der beruflichen Aus- und Fortbildung, auf die Unzulässigkeit solcher Benachteiligungen hinweisen und darauf hinwirken, dass diese unterbleiben.

Haben Sie Fragen oder Anregungen, schreiben Sie uns: kontakt@ungleich-besser.de



Schnellzugriff